Selbständig – Welche Krankenversicherung?

Publiziert am von Martin S.

Macht man sich in einem Land wie Deutschland selbständig, sollte man einen Order für den Mut bekommen. Die Kostenschwemme die auf einen ungehemmt zurast, wird anfangs von den meisten Beteiligten unterschätzt. Sprüche wie ich bleibe der gesetzlichen Krankenversicherung treu und Solidaritätsprinzip, prägen anfangs das Bild der meisten Selbstständigen. Allerdings wird einen schnell bewusst, was für eine finanzielle Belastung die gesetzliche Krankenversicherung sein kann. Leider! Aber dennoch sollte man nicht sofort wechseln. Der Erfolg sollte das Maßgebende Rädchen eines Versicherungs-Wechsels sein und nicht der Wunsch nach anfänglicher Ersparnis. Die gesetzlichen Krankenversicherungen gehen nach Einkommen. Desto höher das Einkommen eines Selbstständigen, desto höher der zu leistende Betrag. Es gibt aber eine Obergrenze. Die allerdings schnell bei einem Selbständigen erreicht werden kann. Sobald man über 3250 Euro Umsatz in Monat verdient ,erhöht sich der Krankenversicherungsteil auf knapp über 600 Euro. Das ist schon eine Menge und dann erhält man die gleichen Leistungen wie vorher. Genau mit diesem Fakt, spielen die Versicherungsmakler aus. Zu recht allerdings! Bei einer privaten, könnte ein 32 jähriger Mann, mit 240 Euro eine Top Krankenversicherung erhalten und zugleich noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Den Rest von eingespartem Geld könnte man in eine private Altersvorsorge investieren. Und das wäre in diesem Alter auch schon ein deluxe Beitrag, der am Ende eine deutliche Rente verspricht.

Wie man es dreht und wendet. Leider ist das deutsche Gesundheitssystem nicht wirklich Sozial-motivierend. Denn sobald man mehr verdient, wechseln die meisten Patienten zu einer privaten Krankenversicherung und sparen Geld. Würden sie bei einer gesetzlichen KV bleiben, müssten sie mehr zahlen bei Gleichbleibenden (und meistens schlechter) Leistung.

Trotzdem muss jeder Fall individuell betrachtet werden. Denn es gibt sogar Vorteile bei der gesetzlichen KV zu bleiben. Wenn man zum Beispiel schwer erkranken sollte, läuft es in der Regel unproblematischer als bei der privaten Krankenkassen. Ein seriöser Berater würde auch auf diese Punkte eingehen und seinen Mandanten zuerst genausten unter die Lupe nehmen, um ihn dann zu einem Wechsel in eine private Krankenkasse zu raten.

Falls Sie eine solche solide und seriöse Beratung wünschen, können wir Sie gerne beraten.




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